Manfred Schmidt MachSchmidt

 

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Mach-Schmidt-Fräsen

Mach3 Schmidt-Screen-Fräsen mit deutscher Bedieneroberfläche

 

NEU: Frequenzumrichter per USB/RS485

Version 116a mit automatischer Werkzeugwechsel-Funktion für Becher- oder Gabelmagazine.

Screenshots 114c(b)Encoder-Touch- (1024x768 Pixel)

Die Bitmaps sind frei austauschbar, sodass man sich seine Lieblingsansicht leicht zusammenstellen (kopieren) kann. Weitere Bitmaps folgen (auch “normale” graue).

Viele “Helferlein” (Addons) sind bereits in deutsch. Beispiele Helferlein

Schmidt-Screen wurde getestet mit Mach3 R3.043.066 und stellt damit gleichzeitig die Versions Mindestanforderung dar. “Development-Mach3-Versionen” sind auch nicht zu empfehlen, weil diese noch in der Entwicklung sind und nicht immer fehlerfrei sein müssen.

Weiterhin wurde Schmidt-Screen mit “ESS” und per “LPT” getestet, andere “Motion Controller” sollten aber auch kein Problem sein. Am besten ist Win7-64 mit einem ESS, so zumindest meine Erfahrung. WinXP und LPT-Port funktionieren auch bestens, nur ist WinXP merklich langsamer als Win7, was aber beim Fräsen keine Bedeutung hat.

NEU: Umschalten verschiedenfarbiger Anzeigen, mit und ohne “Config-Leiste” (Version114c)

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Viele Automatiken, wie z.B. die obligatorische Z-Messung, inklusive Werkzeuglängenkompensation, Kantentaster für Innen- und Aussenmessungen mit Ausgabe der gemessenen Strecke(n). Mit der “Ausricht-Funktion” kann das Werkstück frei gedreht und gespiegelt werden, automatisch als auch manuell.

Mit der Encoder-Überwachung (114c) werden Schrittfehler noch während des Fräs-Jobs erkannt, wenn Encoder(Inkrementalgeber) angeschlossen und konfiguriert sind. Wenn die Encoder-Automatik eingeschaltet ist, zählt Mach3/Schmidt-Screen die Koordinaten automatisch mit, wenn RESET ausgelöst ist und ein oder mehrere Achsen manuell (per Hand) verstellt werden. Ohne Encoder wäre eine Referenfahrt nötig, mit diesen weiß Mach3 immer über die tatsächliche Position bescheid und Schmidt-Screen kann, wenn nötig, eingreifen.

 

Auf der Fräsen-Seite sind alle wichtigen Elemente, die der Hobbyfräser braucht. Klare Button-Beschriftung erleichtern die Zuordnung, ohne langes Raten über die dahinter liegende Funktion.

Neben den Standardfunktionen gibt es ein paar Zusatzelemente, wie z.B. Drehung oder Spiegelung der Koordinaten mit automatischer Nullpunktverschiebung. Beim Werkstück Spiegeln wird der XY-Offset automatisch korrigiert. Weiter gibt es eine Umschaltung für konstante Geschwindigkeit und exakter Stop (CV), eine Werkzeuganzeige/Werkstückanzeige und eine automatische oder manuelle Werkzeugnullpunktmessung. Des weiteren kann man automatisch auf einen festen Meßpunkt fahren oder die Messung direkt (aktuelle Position) ausführen. Bei sämtlichen Automatik-Fahrten wird immer zuerst auf sichere Z-Höhe gefahren. Auch gibt es eine automatische Werkzeuglängen-Kompensation. Zur Kontrolle von Schrittfehlern gibt es den Button “CheckPos XYZ”, in der Statusanzeige werden dann die ermittelten Werte angezeigt. Per Tastatur kann bequem zwischen Schleich- Schritt- und Maximalgeschwindigkeit gewechselt werden. Die unteren Buttons ersparen das Gehangel durchs Config-Menu. Fast alle wichtigen Buttons, z.B. für die Z-Messung, sind global per Hotkey ausführbar.

 

Der automatische Werkstück-Offset X-Y (eine Kopie in X oder Y) verschiebt den Nullpunkt jeweils um Werkstückbreite bzw. Länge plus den entsprechenden Abstand. Wird für den Abstand ein negativer Wert eingetragen, dann erfolgt die Offsetverschiebung in negativer Richtung, eine halbautomatische Nutzenfunktion sozusagen. Eine automatische Nutzenfunktion (mehrere Kopien in X und Y) ist ebenfalls enthalten. Die Positionen für Werkzeugwechsel usw. entweder manuell eingeben oder anfahren und speichern. Die Werte vom Kantentaster „antasten“ und „Freifahren“ sind auch für die automatische Z-Messung gültig. Neben der manuellen und automatischen Z-Messung kann auch eine automatische Anpassung für Soft-Limit-Z erfolgen. Und damit nicht jedes mal Soft-Limit-Reset auslöst wenn bis auf -Z Maximum gearbeitet wird kann man hier einen Wert vorgeben, der ein µ mehr zulässt als die gemessene Z-Max. Bei meiner Anlage habe ich dafür 0,007mm eingestellt, was  unter der theoretischen Auflösung von 0,002mm/Schritt liegt. Die Messungen können beliebig oft unterbrochen und neu gestartet werden, ohne das die Maschine eine “Geisterfahrt” vollführt. Der Kantentaster hat verschiedene Möglichkeiten zum tasten, entweder jede Achse einzeln oder XY(Z) zusammen , um automatisch den Nullpunkt zu vermessen. Mit dem Innentaster können z.B. Bohrungen, ovale oder eckige Vertiefungen in XY zentriert werden und mit der außen zentrieren Funktion das Werkstück über die Außenkanten vermittelt werden (rund, oval, eckig). Die Außenzentrierung ist sehr praktisch, wenn man z.B. auf ein fertiges Gehäuse etwas gravieren möchte. Durch die vorige Vermessung ist der Schriftzug auch garantiert dort wo er sein soll und nicht nur Pi mal Daumen platziert. Mit dem Kantentaster sind also vielfältige Vermessungsaufgaben möglich, nicht nur zentrieren, sondern z.B. auch die Werkstück Länge oder Breite zu messen (innen/aussen) oder die Wiederholgenauigkeit prüfen usw., mehr dazu in der Hilfe.

 

Beim einstellen der Schrittmotorparameter (Motor Tuning) lassen sich Spindelsteigung und Schritte/U eingeben, nach dem Speichern werden dann die Schritte/Einh. automatisch berechnet. Mit definierten Testfahrten lassen sich sehr einfach die optimalen Parameter für die Maximalgeschwindigkeit und Rampe ermitteln. Bei den Automatiken kann man die Frässpindelhochlaufzeit und das Verhalten nach Abarbeitung des G-Codes einstellen. Wenn nichts angewählt ist, bleibt die Maschine nach der letzten Anweisung im G-Code stehen. Bei den Softwarelimits können entweder die Koordinaten manuell eingegeben, oder angefahren und abgespeichert werden. Bei der Referenzfahrt hat man auch wieder mehrere Optionen zur Verfügung, insbesondere die Funktion „Schalter Freifahren“ und die Möglichkeit die Maschinenkoordinaten nach dem Freifahren zu Nullen. Wichtig ist auch die automatische Einschaltung der Soft-Limits. Und natürlich eine Präzisionsreferenzfahrt soll auch nicht fehlen. Des weiteren kann man die Reihenfolge  XY-YX wählen , wobei Z grundsätzlich immer vor den XY-Achsen bewegt wird.

 

Neben den obligatorischen Ein- und Ausgängen und sonstigen Anzeigen zur Diagnose, lässt sich ein Wartungsintervall festlegen. Neben der Erfassung der Restzeit, wird bei erreichen der eingestellten Stunden ein Alarm in Form von Rot blinkender LED ausgelöst. Zusätzlich wird durch eine Laufschrift, welche in regelmäßigen Abständen am unteren Bildschirmrand erscheint, auf eine fällige Wartung hin gewiesen. Durch den Schalter „Rücksetzen“ lässt sich die Meldung abschalten und eine nächste Intervallzeit eingeben. In die Textzeile „Befehl“ können manuell Maschinen- oder Macrobefehle eingeben werden. Wichtig finde ich auch die Buttons für das System-Menu. Mir ist es schon passiert, das ich ausversehen in der GeneralConfig ein Häckchen bei NoSystemMenu gesetzt habe und dann keinen Zugriff auf das Menü mehr hatte - ja und dann...Schei...benkleister (dat Menü wor fott - zosamme met dämm Hökche.  Auf Hochdeutsch: das Menu war weg - zusammen mit dem Häkchen fürs Menu). Jetzt neu mit Warmfahrfunktion in einer Helixbahn.

 

Für die Videofunktion gibt es, neben der Möglichkeit von Offset-Werten, auch wieder mehrere Automatismen, welche einem das CNC-Leben erleichtern.

Ein Handrad habe ich persönlich noch keines gebraucht, weil sich alles auch wunderbar mit der Tastatur bedienen lässt.