Manfred Schmidt MachSchmidt

 

Besucherzaehler
die Fräse

Irgendwie kann so eine automatische Dekupiersäge auch zum Hobby werden...

Verfahrwege/Arbeitsbereich maximal ca. 655x500x100.

Steuerung 3D-Step mit 2A Motoren + Zusatzschaltung für ein Relais.

Spindelsteigung 6mm, sichere 2700mm/min Maximalgeschwindigkeit.

Spezielle Anbauten: Werkstückniederhalter mit Staubabsaugung, zwei Linienlaser fürs Einrichten.

Fräsmotor ist eine Proxxon I/BE, Oberfräsemotoren sind mir zu laut.

Frästischauflage ist 2x19mm MDF und darauf eine 3mm dicke Korkplatte (Maschinenbett ist noch verstrebt).

Schwenk-, dreh- und kippbarer Monitorhalter mit Eigenbau Tastaturhalter.

Rechner ist ein kleiner IBM von ibäy mit P4 2,6Ghz für nen Fufi.

Der ganze Kram ist auf, in, an und unter einem rollbaren Eigenbau Maschinentisch unter gebracht.

Das wären so die Grunddaten. Ich verarbeite hauptsächlich Plattenmaterial in Form von Sperrholz, Balsa, Depron, Gfk und Cfk.

Aktuelle Maschine: immer noch, wie auf dem Bild zu sehen, die “ProBasic”, allerdings mittlerweile mit HF-Spindel, Unterdrucktisch, Z-Umbau auf Kugelumlauf, 19 Zoll Touch-Screen-Monitor und neuer Steuerung.

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Update der Steuerung:

Nachdem meine 3D-Step Steuerung aus unerfindlichen Gründen abgeraucht ist und ich diese nicht mehr reparieren wollte, habe ich mir von Letmathe eine Neue besorgt. Um es vorweg zu nehmen: zwischen der 3D-Step und der Letmathe liegen Welten, so was hätte ich nicht gedacht.

1. Die Motoren laufen durch die Microsteps weeeesentlich ruhiger und feiner.

2. Durch die etwas höhere Spannung und dem Strom der jetzt möglich ist, komme ich nun auf Verfahrgeschwindigkeiten, die ich vormals nicht für möglich gehalten hätte. Ich war ja schon mit meinen 45mm/s zufrieden, jetzt sind es locker 65mm/s drin, zur Sicherheit aber auf 55mm/s begrenzt, weil die Spindeln der X-Achse sonst teilweise vibrieren. Die 55mm/ reichen mir aber völlig, jetzt singt die Maschine richtig und die Motoren bleiben kurioserweise auch kühler:-)

Ein passendes Gehäuse aus Flugzeugsperrholz mit den erforderlichen Anschlüssen habe ich mir natürlich auch gemacht. Nur mit dem Relais, welches auf der Platine verbaut ist, wollte ich aus Sicherheitsgründen keine 230V durchleiten, weshalb hier nur eine Steuerspannung von 12V durchgeht, welche dann, ein von der Platine externes, 16A-Relais ansteuert, welches wiederum die Steckdose schaltet.

Eigentlich hätte ich das Netzteil ja auch in das Gehäuse konstruieren können, habe das bei der Planung und im Eifer des Gefechts schlicht und einfach vergessen (Was wohl auch an Schmidt-Screen Rel.112e gelegen hat).

Achja, der Lüfter, der der Letmathe-Steuerung bei lag, war mir zu winzig, weshalb im Gehäuse ein 80mm Exemplar seinen Dienst verrichtet. Aber selbst ohne Lüfter bleibt die Steuerung cool.

Und so sieht das ganze dann im Holzmantel aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Falls sich der ein oder andere fragt, ob das alles so sicher ist - man könnte ja die Zuleitung mit einem kräftigen Ruck heraus ziehen (geht aber nicht so einfach), Holz kann auch leiten usw. Für mich persönlich ist das alles sicher genug und solange kein anderer daran fummeln kann, was durch mich gewährleistet ist, ist alles im grünen Bereich. Brennen kann Holz zwar gut, aber Kunststoff auch, nur riecht das Holz in diesem Fall dann einfach besser.;-) Das wichtigste ist, das der PE auch ordentlich an der Steckdose angeschlossen ist. Eventuell sollte ich die Steuerleitung des Relais noch etwas aus dem Bereich der 230V Leitung verlegen, ansonsten sehe ich kein Gefahrenpotenzial was durch ein Holzgehäuse auf mich zu kommen könnte. Nass kann das Gehäuse, und damit leitend, auch nicht werden. Falls doch mal in meinem Bastelzimmer der Monsun ausbrechen sollte, werde ich auf IP65 umrüsten.;-) Und was die Wärme betrifft, die gibt’s in jedem Gehäuse, mann muss sie nur ordentlich abführen, womit sich in diesem Fall IP65 wieder erledigt hätte.

 

Zeichnung des Holzmantels im Downloadbereich

Update Steuerung 3.0