Schmidt-Screen-Fräsen Hilfe

 

 

  1. Mit der Tastatur verfahren

 

  1. Maximale Z-Tiefe
  2. Schalterhöhe Z automatisch messen

 

  1. Z Werkzeugnullpunkt automatisch setzen
  2. Z Werkzeugnullpunkt manuell setzen
  3. Werkzeug-Längen-Kompensation
  4. Z Werkstück-Offset automatisch messen

 

  1. Kanten- und Zentriertaster / Innenkanten zentrieren / Aussenkanten zentrieren / Offset-Messkopf

 

  1. Werkzeugwechselposition
  2. Sichere Z-Position (Safe_Z)

 

  1. Werkstück-Offset XYZ automatisch verschieben

 

  1. Mehrfachdurchlauf
  2. Nutzen erstellen (Mehrfachkopien)

 

  1. Handrad/MPG

 

  1. Pause F2 und Position merken/zurück
  2. Button >bei Pause Stop<

 

  1. konstante Geschwindigkeit und exakter Stop

 

  1. Koordinaten drehen
  2. X-Y Spiegeln

 

  1. Digitalisieren von Objekten (Helferlein)

 

  1. Referenzfahrt

 

  1. Kamera-Offset

 

  1. M0-Button
  2. Smooth-Stepper-Button

 

  1. Warm Up

 

 

 

 

 

Mit der Tastatur verfahren

Als erstes bitte unter Config/SystemHotkeys für XYZA die Tastenbelegung vorgeben (Button-Klick und gewünschte Taste betätigen) und Hotkeys von Schmidt-Screen beachten, damit nicht eine schon belegte Taste verwendet wird. Vorzugsweise sind die Cursor- und die Bild/auf/ab- Tasten zu verwenden.

Beispiel: stelle den Speed auf 20% und mm/Einh. 0,1 ein. „Shift/Dauer“ einschalten.

Jetzt fährt die Maschine bei Betätigung der Achstasten mit 20% von der Maximalgeschwindigkeit. Zum fahren im Eilgang (100%) auf der Tastatur die „Shift-Taste“ festhalten und entsprechende Achstaste betätigen.

Zum umschalten auf Schrittbetrieb die Strg-Taste(Ctrl) festhalten und Achs-Taste betätigen. So kann bequem mit der Tastatur mit Eil-, Schleich- und Schrittgeschwindigkeit verfahren werden, ohne jedes mal am Bildschirm um zu schalten. Die„mm/Einh.“ nach Wahl einstellen. Mit „1...6 Tasten“ können vorgegebene Werte schnell und bequem abgerufen bzw. umgeschaltet werden und mit der „M-Taste“ die Schrittwerte aus der GeneralConfig durchgeblättert werden. Mir der „+/- Taste“ kann die Schleichgeschwindigkeit erhöht oder verringert werden.

Achte darauf, das auch der Jog-Button (linke Seite) eingeschaltet ist (grüne LED), zum sperren der Tastaturfahrt „Jog“ ausschalten.

 

zurück

 

Maximale Z-Tiefe

Die maximale Einstechtiefe soll verhindern, daß das Werkzeug (Fräser) eine bestimmte Tiefe nicht überschreiten soll (z.B. um den Maschinentisch und/oder das Werkzeug zu schützen). Diese Tiefe wird im Automatikbetrieb (z.B. Abarbeitung des G-Codes) nicht überschritten, egal welche Tiefe im G-Code angegeben ist. Natürlich muß dazu die Z-Tiefenbegrenzung auch eingeschaltet sein. Im Handbetrieb schützen dann die Software-Limits ein überfahren der eingestellten Koordinaten. Im Schrittbetrieb greift die Z-Tiefenbegrenzung automatisch, im Schleich- und Eilgang wirken dann nur die Soft-Limits. Die maximale Z-Tiefe braucht nur einmal vermessen zu werden, welche dann bei einer Werkzeugnullpunktmessung(F11) automatisch verrechnet wird. Ist „Soft-Z min.“ eingeschaltet, erfolgt mit der Messung auch eine Angleichung der Soft-Limits. Die Vorgehensweise zur Ermittlung der maximalen Z-Tiefe ist analog zu:

Z Werkzeugnullpunkt automatisch setzen oder

Z Werkzeugnullpunkt manuell setzen

 

Achtung: wenn die maximale Z-Tiefe bei „0“ liegt oder gar im Plusbereich und die Begrenzung eingeschaltet ist, dann kann Z den Werkzeug- oder Werkstück-Nullpunkt nicht mehr korrekt anfahren, weil in diesem Fall die Begrenzung einsetzt und die Achse dann natürlich nicht tiefer als „0“ fahren kann (in Maschinenkoordinaten).

 

zurück

 

Schalterhöhe Z automatisch messen

Möchte man die Höhe des Tasters für die Z-Achse automatisch messen, muß zuvor die maximale Z-Tiefe bestimmt werden (wenn nicht schon geschehen). Danach mit dem Werkzeug über den Taster fahren, „Schalterhöhe messen“ einschalten und die Messung mit F11 starten. Es gelten die gleichen Parameter wie für die Z-Nullpunkt-Messung. Der Taster muß sich mit seiner tiefsten Stelle (Auflagefläche) natürlich an der maximalen Z-Tiefe befinden.

 

 

zurück

 

 

Z Werkzeugnullpunkt automatisch setzen

  1. Schalterhöhe eingeben. (Werte auf Einrichten-Seite)
  2. >Set Eilgang direkt/fest< entweder manuell eintragen oder bis ca. 10mm über Schalter fahren und zum speichern Button betätigen. Bei Wert „0“ startet die Messung direkt, ohne Anfahrt von >safe_Z< oder schnelles absenken bis >Eilgang flug<.
  3. Kanten/Zentriertaster Werte einstellen: 1. antasten Schnell = 300mm/min ; 2. antasten langsam = 100mm/min ; Freifahren nach 1.+2. antasten = 2mm (Werte können nach Bedarf angepaßt werden).
  4. Wählen an welcher Position gemessen werden soll – Button Messposition XY (XY feste Position oder direkt ab da wo die Maschine gerade steht).
  5. Werkzeug-Nummer wählen ( 1-2-3...).
  6. Bei direkter Messung schauen das der Fräser über dem Schalter steht (Höhe egal) und die Messung mit F11 starten. (Button:  Z Auto Messen F11), bei XY-fest fährt die Maschine über die vorgegebene Position und führt die Messung dort durch.
  7. Alles andere passiert dann automatisch, entsprechende Meldung steht dann in der Statusanzeige.

 

Wenn für die Abwärtsbewegung kein Eilgang (G0) gewünscht wird, dann bei „Z Eilgang flug/direkt“ eine „0“ eingeben.

 

Button “Auto Begr. EIN”: Die Z-Tiefenbegrenzung nach der Messung automatisch einschalten.

 

Button „Z Wks. Auto Nullen“: vor Messung Werkstück-Offset-Z automatisch Nullen.

 

Um den Werkstück-Offset-Z automatisch zu vermessen, bei den „Werkstück-Offsets“ mit dem Button „Z“  die gewünschte Messung zu aktivieren. Dann kann mit „F11“ der Werkstück-Offset-Z vermessen werden.

 

Zuvor sollte die maximale Z-Tiefe vermessen werden, die im Prinzip die gleiche Vorgehensweise wie die Werkzeugnullpunktmessung hat.

 

zurück

 

Z Werkzeugnullpunkt manuell setzen

  1. Schalterhöhe 0mm eingeben. Ein höherer Wert funktioniert auch und wird auch korrekt umgerechnet, es  erfolgt dann ein Hinweis nach dem betätigen des >Z manuell Strg+F11< Buttons in der Statuszeile, das die Schalterhöhe >0 ist.
  2. Werkzeug-Nummer wählen.
  3. Z-Achse manuell auf Position (gewünschter Nullpunkt Z) fahren.
  4. Button >Z manuell Strg+F11< betätigen.
  5. Der Wkz-Offset wird nach der Messung automatisch eingeschaltet.
  6. An welcher Position sich der X- und Y-Nullpunkt befindet spielt keine Rolle bei den Messungen.
  7. In der Werkzeugtabelle findet man die gemessenen Offsets unter „Height(H)“. Man kann für verschiedene Materialstärken (bei gleichem Fräser!) das Werkzeug benennen (Description) und braucht dann immer nur das benötigte Werkzeug zu wählen, ohne jedes mal neu zu messen. Im G-Code sollte dann z.B. ein T1...253 für Werkzeug1...253zu finden sein.

 

Button “Auto Begr. EIN”: Z-Tiefenbegrenzung nach Messung automatisch einschalten.

 

Button „Z Wks. Auto Nullen“: vor Messung Werkstück-Offset-Z automatisch Nullen.

 

Mit dem Button „Z Null Wkz“ wird der Werkzeug-Offset genullt (wie Strg+F11).

Mit dem Button „Z Null Wks“ wird der Werkstück-Offset genullt.

 

Mit dem Button „Schalterh. immer 0“ wird bei einem manuellen setzten des Z-Nullpunkts immer von einer Schalterhöhe=0 ausgegangen. Die automatischen Messungen bleiben hiervon unberührt.

 

Tipp: verwechsle nicht den Werkstück-Offset mit dem Werkzeug-Offset.

 

Zuvor sollte die maximale Z-Tiefe vermessen werden, die im Prinzip die gleiche Vorgehensweise wie die Werkzeugnullpunktmessung hat.

 

zurück

 

 

Werkzeug-Längen-Kompensation

Möchte man mit dieser Funktion arbeiten, dann sollte am besten ein Taster an einer festen Position montiert werden. Auf der Einstellungsseite kann bei den Automatiken eingestellt werden, ob vor der Messung automatisch die feste Meßposition angewählt werden soll. Mit „AltGr+F11“ die Kalibriermessung starten. Zur Kontrolle, ob man schon den ersten Kalibriervorgang gemacht hat, leuchte eine grüne LED für die erste Messung, welche sich aber nach belieben wieder abschalten läßt (Button „1. Messung rücks.“).

Jetzt kann beliebig das Werkzeug gewechselt werden und durch erneute Vermessung (AltGr+F11) der Werkzeug-Längen-Offset (in Bezug zum Z-Nullpunkt bzw. zur letzten Werkzeuglänge) automatisch korrigiert werden. Eine Schalterhöhe spielt bei dieser Messung keine Rolle, ansonsten gelten die gleichen Parameter wie für die Z-Nullpunkt-Messung.

Für die normale Z-Messung einfach die Messung wie gewohnt mit „F11“ (manuell Strg+F11) an beliebiger Stelle starten. Eine erneute Vermessung ist erst nach einem Werkzeugwechsel erforderlich, falls die Werkzeuge (Fräser) unterschiedliche Einspanntiefen (Längen) haben und diese kompensiert werden sollen. Entsprechende Meldungen werden in der Statusanzeige ausgegeben.

Es muss vor dem Werkzeugwechsel mindestens einmal vermessen worden sein, zur Kontrolle ist die grüne LED „1. Messung“. Wenn diese aus ist, wurde noch keine Erstkalibrierung durchgeführt, womit dann auch keine korrekte Messung möglich ist.

Die Daten und Werte bleiben auch nach einem Neustart von Mach3 erhalten, sofern beim beenden die Nachfrage, ob ToolTable usw. gesichert werden sollen, bejaht wird.

 

Auf der Einstellungs-Seite hat man die Möglichkeit zu wählen, auf welche Werkzeugnummer sich die Verrechnung des Z-Nullpunktes beziehen soll. Entweder es wird bei jeder Längenmessung gefragt, welche Werkzeugnummer (Z-Null-Offset) man in die Messung mit einbeziehen möchte, oder man kann eine feste Werkzeugnummer definieren. Wenn hier nichts eingeschaltet ist, dann bleiben diese Einstellungen auch unberücksichtigt bei der Längenkompensation.

 

Alternativ kann man auch mit dem Werkstückoffset arbeiten. Dazu auf der Einrichten-Seite bei Werkstück-Offsets mit dem Button „Z“ die Werkstück-Offset-Vermessung einschalten. Beim Umschalten werden in der Statuszeile entsprechende Meldungen ausgegeben. Diese Vorgehensweise ist für die meisten Anwender einfacher in der Handhabung als immer mit >Wkz-Offset<  UND >Wks-Offset<  zu „jonglieren“.

 

 

 

Werkzeugwechselposition

Die gewünschte Werkzeugwechselposition manuell anfahren und einfach speichern(Einrichten/Werkzeug-Wechsel). Mit F10 (Button „zur Wechselpos.“) kann dann die gespeicherte Position angefahren werden. Natürlich können die Koordinaten auch manuell eingetragen werden. Die Z-Achse wird auch hier (wie bei allen Automatikfahrten) zuerst auf sichere Z-Position gefahren.

 

 

 

zurück

 

 

Sichere Z-Position (Safe_Z)

      Die sichere Z-Position auf der >Einrichten Seite< manuell eingeben und mit „übernehmen“ bestätigen. Oder die gewünschte Position anfahren und mit „Set aktu. Pos.“ abspeichern.

 

zurück

 

 

 

Nutzen erstellen (Mehrfachkopien)

Für die automatische Nutzenfunktion müssen am Ende des G-Codes folgende M-Befehle eingetragen werden:

M1091

M30

Für „X“ und „Y“ die gewünschte Anzahl und für „Z“ die sichere Höhe über Null eingeben. Die sichere Z-Höhe wird für die Nutzenfunktion umgerechnet auf die eingegebene Höhe über Null und nach Jobende wieder auf den ursprünglichen Wert gesetzt. Auch bei der Nutzenfunktion ist, wie bei der automatischen Offsetverschiebung,  der Abstandswert sowohl positiv als auch negativ wirksam. Der M1091-Befehl kann im Code verbleiben, wenn kein Nutzen angewählt ist bleibt dieses Macro ohne Wirkung. Nur darauf achten, dass nicht vor „M1091“ „M30“ steht, M30 gehört hinter M1091.

 

Achtung: bei Pausenbetätigung setzt Mach3 den Mehrfachdurchlauf zurück, womit auch die Gesamtanzahl verloren geht.

 

zurück

 

 

Werkstück-Offset XY automatisch verschieben

Im Einrichten-Bildschirm bewirkt diese Funktion ein automatisches verschieben des Werkstück-Offsets XY (Nullpunktverschiebung). Die Verschiebung beträgt immer Werkstückbreite bzw. Höhe plus den gewünschten Abstand, eine manuelle Nutzenfunktion sozusagen.

 

Werkstück-Offset Z messen (Einrichten-Seite)

Mit dem Button „Z“ wird, wenn eingeschaltet, bei einer automatischen Z-Nullpunktmessung (F11)der Werkstück-Offset vermessen („Z Null Wks.“) und NICHT der Werkzeug-Offset („Z Null Wkz.“). Die Längenkompensation (AltGr+F11) bezieht sich dann auch auf den Werkstück-Offset. Diese Vorgehensweise mittels Werkstück-Offsethat hat sich für viele Anwender als vorteilhafter und einfacher in der Handhabung herausgestellt.

 

Siehe auch: Werkzeug-Längen-Kompensation

zurück

 

 

Mehrfachdurchlauf

Mit dem Mehrfachdurchlauf läßt sich das Werkstück mit mehreren Z-Zustellungen bearbeiten, bis auf die im Code angegebene Tiefe. Zu beachten ist, das bei dieser Funktion die maximale Z-Tiefe vorrübergehend aufgehoben wird!

 

Achtung: bei Pausenbetätigung setzt Mach3 den Mehrfachdurchlauf zurück.

 

 

zurück

 

 

 

Handrad/MPG

Bedienung laut Beschriftung. Mit dem Button >Programmablauf/Shuttle< lässt sich der geladene G-Code von Hand durchkurbeln (vorwärts und rückwärts), eine Halbautomatik sozusagen.

 

 

zurück

 

 

Pause F2 und Position merken/zurück

Bei Pause/F2 wird die letzte XYZ-Position automatisch gespeichert. Jetzt kann jede gewünschte Position angefahren werden (automatisch oder manuell). Wenn die Rückfahrt mit F6 angefordert ist, wird ein Dialogfenster zur Bestätigung eingeblendet mit Abfrage ob Spindelmotor EIN oder AUS. Darauf hin fährt Z auf safeZ, XY mit G0 zur gemerkten Position, Spindelmotor wird eingeschaltet und Z senkt mit G0(G1) auf Nullpunkt um anschließend mit G1(Sollgeschwindigkeit) einzutauchen. Dann kann mit Start/F3 der Code an der abgebrochenen Stelle weiter ausgeführt werden.

Mit „AutoStart F3“ wird nach dem zurückfahren automatisch die Spindel eingeschaltet und ein „Start F3“ ausgeführt. Wenn man immer die gleiche Einstellung verwendet, kann man das Popup-Fenster dauerhaft abschalten. Zum wiedereinschalten dessen, auf der Einstellungsseite bei den Automatiken den Button/LED „Popup Fenster F6“ ausschalten.

 

Besonderheit bei Bögen

Beim Ansetzen mitten oder an einen Kreisbogen (I und J, siehe M-Codes) kann es sein, das Mach3 sich beschwert, das eine Bewegung nicht möglich ist. Selbst wenn der Start möglich ist, ist in der Regel die Kreisbahn versetzt (Schrittfehler beim Anfahren möglich) und das Werkstück beschädigt. Sollte also an einem Kreisbogen angesetzt werden wollen, muss im Code etwas zurück geblättert (z.b. auf eine sichere Z-Position) und ein Start ab Markierung ausgeführt werden, damit die Mach3 sich ihre Bogenbahn auch richtig berechnet.

           

zurück

 

 

Button >bei Pause Stop<

Hier kann ausgewählt werden, ob bei Pausenbetätigung automatisch auch ein STOP-Befehl folgen soll. Der Stopbefehl erfolgt erst nach Ende der Bewegung, so daß ein abruptes Stoppen der Achsen verhindert wird, wie es bei Betätigung des STOP-Buttons erfolgt. (Seit Mach3R3.043.066 nicht mehr unbedingt erforderlich).

 

zurück

 

 

 

konstante Geschwindigkeit und exakter Stop

        

Mit „CV“ umschalten zwischen konstanter Geschwindigkeit und exaktem Stop-mitCV, sonstige Einstellungen nach Wahl. Wenn „Rundung begrenzen“ ausgeschaltet ist, wird dieser Wert auch ignoriert und der größtmögliche Bogen gefahren. Es sind Eingaben von 0,1...180 möglich.

Die Anzeige für „Stop CV bei Winkel >90°“ wird immer bei einem Neustart von Mach3 aktualisiert. Trotzdem kann der Wert in der GeneralConfig geändert werden und die Mach3 kennt auch sofort den neuen Wert, die Anzeige ändert sich z.Z. leider nur bei Neustart.

Wenn in der GeneralConfig „Stop CV on angles >90“ aktiviert ist, dann kann bei exaktem Stop unter „CV anwenden ab“ eine Geschwindigkeit eingegeben werden, ab welcher die Mach3 automatisch in den CV-Mode geht. Es handelt sich hier nicht um den F-Wert im Code (Sollgeschwindigkeit), sondern um die Geschwindigkeit wie weit herunter gebremst werden muss um in CV um zu schalten. Je kleiner der Wert, desto spitzer die Ecke.

Mit entsprechenden Einstellungen kann mit konstanter Geschwindigkeit verfahren und trotzdem nach Bedarf ein exakter Stop eingehalten werden.

 

 

zurück

 

 

Kanten- und Zentriertaster

„Ø Messkopf ist der Ø des Tastkopfes oder, wenn mit dem Fräser direkt getastet wird, der Fräserdurchmesser. Unter „Breite Messklotz“ kann die Breite vorgegeben werden, falls mit Distanzstück gearbeitet wird. Falls kein Distanzstück verwendet wird, den Wert 0 eintragen.

Die Werte für das „1. und 2. Antasten“ und „Schalter Freifahren“ nach eigenen Vorlieben einstellen. Schalter Freifahren (1) gilt nach dem ersten antasten und Schalter (2) für das Freifahren nach dem messen. Wenn man nur ein mal tasten möchte, einen Wert für >2. Antasten langsam<  von „0“ eingeben.

Zum Messen nur einer Achse, den Messkopf vor die zu messende Kante fahren (Abstand egal, aber im sinnvollen Bereich) und durch Druck des entsprechenden Buttons die Messung beginnen.

   

Mit diesen Buttons kann jede Kante einzeln vermessen werden oder, mit der Außen-Zentrierfunktion, zentriert werden. Bei eingeschaltetem Videofenster ist mit diesen Buttons eine X- bzw. Y-Zentrierung und mit den Eck-Buttons „1-4“ eine Zentrierung in der diagonalen möglich.

 

XY gleichzeitig messen (automatisch Nullen):

„Weg XY Auto-Messen“: dieser Wert muss mindestens so groß sein, das mit diesem Weg die XY-Kanten sicher mit dem Taster erreicht werden können. Ist dieser Wert zu klein, werden ein oder mehrere Achsen das Werkstück nicht erreichen und damit ist dann keine korrekte Messung möglich.

 

Blauer Pfeil = „Weg XY Auto-Messen“

Gelber Kreis = Werkzeugposition

 Je weiter der Tastkopf von der Ecke entfernt platziert wird, desto größer muss der Wert „WegXY Auto-Messen“ sein. Es muss also eine Mindeststrecke eingegeben werden, mit welcher die X-Achse auch sicher antasten kann, indem die Y-Achse zuerst um diesen Wert verfährt.

 

Mess-Beispiel: platziere den Tastkopf ca. 15mm in X und Y von der zu messenden Kante, Z-Achse auf Tasthöhe platzieren. Gebe bei „Weg XY Auto-Messen“ einen Wert von 30mm ein.

Nach Start der Messung fährt die Y-Achse eingegebenen Wert an (vor die X-Kante des Messobjekts) und die Messung beginnt.

Der Rest läuft dann vollautomatisch ab. Die X-Achse wird dabei immer als erstes genullt, unabhängig davon, welche Ecke vermessen wird. Demzufolge wird nach dem Start also immer erst die Y-Achse bewegt.

 

Ist diese Funktion aktiviert, wird nach der Messung von XY zusätzlich die Z-Achse automatisch vermessen. Als Wert muss das Maß vorgegeben werden, wie weit X und Y vom zuvor gemessenen Nullpunkt über das Werkstück fahren soll.

Nach Messung von XY und dem Nullen der Koordinaten fährt Z auf sichere Z-Höhe , XY zum eingegebenen Wert und die Z-Messung beginnt.

Es gelten die gleichen Parameter wie für die Z-Messung eingegeben wurden, inklusive >Set Eilgang bis<.

 

Innenkanten zentrieren

Für den Innentaster braucht kein  extra Wert vorgegeben zu werden. Es können sowohl runde, als auch ovale, sowie eckige Löcher/Vertiefungen vermessen bzw. zentriert werden. Zum tasten wird hier nur die Geschwindigkeit für das erste Antasten verwendet, ein zweites tasten entfällt. Als Startpunkt ungefähr in der Mitte des Messobjekts beginnen. Mit den Buttons „X“ und „Y“ <-innen zentrieren-> kann die zu zentrierende Achse gewählt werden. Wenn beide eingeschaltet sind wird die Bohrung automatisch abgetastet. Möchte man nur eine Achse innen zentrieren, einfach nur die entsprechende Achse auswählen, welche zentriert werden soll.

 

Aussenkanten zentrieren

Ist diese Funktion aktiviert, kann das Werkstück, mit den Buttons „X+ X- Y+ Y-“, durch antasten der Aussenkanten zentriert werden. Welche Kante zuerst vermessen wird spielt dabei keine Rolle. Entsprechende Hinweise werden in der Statuszeile und durch Blinkmelder-LEDs ausgegeben.

 

Sollen runde Werkstücke zentriert werden, so muss die erste Messung wiederholt werden.

Nach jeder abgeschlossenen Messung fährt Z auf sichere Z-Höhe und die jeweilige Achse zum Nullpunkt. Dadurch ist es leichter kreisförmige Werkstücke zu zentrieren.

 

Beispiel für Außentastungen runder Werkstücke:

1.      Messung X+ starten (immer warten bis Messung fertig).

2.      Z aufwärts und Taster vor gegenüber liegender Kante fahren (Y nicht mehr bewegen!).

3.      Messung X- starten (X fährt nach Messung automatisch zum Nullpunkt).

4.      Taster vor die Y+ Kante fahren (X nicht mehr bewegen!).

5.      Messung Y+ starten.

6.      Z aufwärts und Taster vor gegenüber liegender Kante fahren (X nicht mehr bewegen!).

7.      Messung Y- starten (Y fährt nach Messung automatisch zum Nullpunkt).

8.      Taster vor die X+ Kante fahren (Y nicht mehr bewegen!).

9.      Messung X+ starten.

10.  Z aufwärts und Taster vor gegenüber liegender Kante fahren (Y nicht mehr bewegen!).

11.  Messung X- starten (X fährt nach Messung automatisch zum Nullpunkt und beide Achsen stehen im Zentrum des Objekts).

12.  Fertig – rundes Werkstück wurde zentriert.

 

Für winklige Werkstücke reicht normalerweise bis Punkt 7 vorzugehen.

Beim Zentrieren der Außenkanten blinkt zur besseren Orientierung, zusätzlich zu den Status-Meldungen, auf dem Button welches als nächstes betätigt werden muss ein grüner Pfeil:

      Natürlich lassen sich mit dieser Funktion auch die Innenkanten zentrieren.

 

Offset-Messkopf

Falls der Messtaster außermittig vom Fräser montiert ist, kann für (X) und (Y) ein Offset (Versatz) vorgegeben werden, welcher dann immer für die Messungen automatisch mit verrechnet wird. Es erfolgt also eine Korrektur der (X) bzw. (Y) Achse um diesen Wert beim vermessen des Werkstücks. Dadurch ist es möglich, den Tastkopf z.B. an einer zusätzlichen Halterung zu montieren, wodurch der Fräsmotor nicht jedes mal aus- oder umgebaut werden braucht.

Offset automatisch vermessen:

Tastkopf in die Fräsmotoraufnahme montieren und Nullpunkt XY an einem Testobjekt messen. Dann den Tastkopf in die Vorrichtung einbauen und Button „X messen“ und/oder „Y messen“ betätigen und die Messung mit den bekannten Kantentaster-Buttons starten.

Mit den Messungen wird dann der Offset-Wert automatisch berechnet und ausgegeben.

Sonstige Funktionen/Aufgaben:

Nebenbei kann mit dieser Funktion auch die Wiederholgenauigkeit des Tasters und/oder der Maschine überprüft werden, indem erst eine normale Nullpunktmessung ohne Offset-Verschiebung (Offset-Messkopf=0) durch geführt und gleich im Anschluss eine Vermessung vorgenommen wird (natürlich ohne Aus- oder Umbau des Tasters). Im Idealfall sollte dann nach dem vermessen der Wert bei „0,000“ stehen. Abweichungen können aber auch z.B. durch Umkehrspiel an den Achsen entstehen oder sonstige mechanische Ursachen haben. Die dritte Kommastelle kann wohl getrost vernachlässigt werden, zumindest bei einer „Käsefräse“.

Eventuell kann auf diese Weise, je nach Taster-Schaltgenauigkeit, das Achsen-Umkehrspiel ermittelt werden.

Weiterhin kann mit der Funktion auch die Werkstücklänge oder Breite (innen/außen) ermittelt werden, indem erst eine Achse gemessen wird, um danach auf der gegenüber liegenden Seite die Offset-Vermessung zu starten. Der ermittelte Wert ist dann die Breite bzw. Länge des Werkstücks, wobei auch hier wieder die Taster- und Mechanikgenauigkeit zu berücksichtigen ist.

Mit definierten Messungen kann sogar die optimale Einstellung für die Schritt/Einh. (Spindelsteigung) optimiert werden und so die Genauigkeit der Maschine verbessert werden (Stichwort: Steigungsfehler).

 

 

zurück

 

 

Koordinaten drehen

Entweder den gewünschten Winkel durch Button-Betätigung vorgeben oder manuell eingeben. Mit „+“ und „-“ sind Werte von 0...180° einstellbar.

*mit diesem Button kann nach Drehen der Koordinaten eine automatische Nullpunktverschiebung durchgeführt werden, welche dann über eine Winkelfunktion den XY-Offset neu berechnet.

 

zurück

 

X-Y Spiegeln

Beim Koordinaten spiegeln wird der XY-Offset automatisch umgerechnet.

 

zurück

 

 

Digitalisieren von Objekten (Helferlein)

Nach Eingabe der entsprechenden Parameter und nach Betätigung von „Erzeuge und Lade G-Code“ werden die Abtastbahnen berechnet und der G-Code zum abtasten ausgegeben.

Zum starten alle Achse auf Nullpunkt fahren und mit „Start/F3“ den Abtastvorgang beginnen. Nach dem Start erfolg eine Abfrage nach Speicherort und Namen der Digitalisierungsdatei. Danach weiter mit „Start/F3“.

Jetzt wird das Objekt abgetastet und die Daten stehen nach Ende des Vorgangs, in der zuvor gespeicherten Datei, für die Weiterbearbeitung zur Verfügung.

 

Mit den „Set Pos.“ Buttons kann die aktuelle Position gespeichert werden, d.h. es werden die Koordinaten ab XY-Null gezählt und übernommen.

 

Die maximale Eintauchtiefe muss mindestens so viel betragen, das die tiefste Stelle auch sicher erreicht wird. Lieber etwas mehr eingeben, als nachher in der Luft umher tasten. Zum senken muss dieser Wert natürlich negativ sein.

Get max Z“ übernimmt die vermessene maximale Z-Tiefe in die Anzeige.

 

Um die Datei mit den Abtastkoordinaten mit CAD bearbeiten zu können, muss diese entsprechend umgewandelt werden. Die Freeware MachCloud erzeugt aus der Abtastdatei eine fürs CAD lesbare STL-Datei.

 

Beispiel zur Vorgehensweise:

1.      setzte Nullpunkt XY (Startpunkt des Abtastvorgangs).

2.      fahre X zum maximal Punkt der abzutastenden Fläche des Objekts – SET-POS.

3.      fahre Y zum maximal Punkt der abzutastenden Fläche des Objekts – SET-POS.

4.      Setze/messe Nullpunkt Z auf die höchste Stelle des Objekts.

5.      Restliche Parameter nach Wahl eingeben.

6.      XY-Z zum Nullpunkt fahren (F4, Strg+F4).

7.      Erzeuge und lade G-Code betätigen.

8.      Start/F3 betätigen um den Abtastvorgang zu beginnen.

 

 

 

zurück

 

 

 

Referenzfahrt

Für die Referenziergeschwindigkeit Werte nach Gusto einstellen, 60% für schnell und 20% für langsam sind eine gute Ausgangsbasis. Wenn „Präz.Ref.-Fahrt“ eingeschaltet ist, wird erst mit der eingestellten schnellen Geschwindigkeit referenziert, dann werden die Achsen um den Wert freigefahren welcher bei „Schalter Freifahren“ eingetragen ist, um anschließend die Achsen mit der Langsamen Geschwindigkeit entgültig und genauer zu referenzieren.

 

Die Z-Achse wird grundsätzlich VOR den anderen Achsen referenziert.

 

Auf der Seite „Einstellungen“ die Werte für schnell und langsam vorgeben (z.B. 60%/20%). Hier muss für jede Achse der Prozentwert eingetragen sein, bei „0“ bewegt sich nix.

Jetzt gebe noch die Werte für „Schalter Freifahren“ ein, z.B. X = +5 ; Y = +5 ; Z = -5.

 

Wenn „Präz.-Ref.-Fahrt“ eingeschaltet ist, dann wird zuerst mit der schnellen Geschwindigkeit referenziert, freigefahren und dann nochmals langsam und präziser referenziert.

 

Eine zu geringe Geschwindigkeitsvorgabe kann zum hängen am Schaltpunkt führen. Sollte also bei der Ref-Fahrt eine oder mehrere Achsen nicht richtig vom Schalter freikommen, dann bringt in der Regel eine Erhöhung der jeweiligen Parametern eine Besserung oder man gibt in der GeneralConfig entsprechende Prellzeiten für die Schalter ein (Inputs Signal Debouncing/Noise rejection).

 

Für das Freifahren der Ref-Schalter kann man eine eigene Geschwindigkeit vorgeben. Bei „0“ wird mit G0 freigefahren.

 

Wenn „Start/F3 Auto Ref“ eingeschaltet ist, dann wird bei Betätigung des Start-Buttons automatisch und einmalig zuerst eine Referenzfahrt ausgeführt. Nach Betätigung des Reset-Buttons wird der Merker zurückgesetzt und abermals eine Ref-Fahrt bei „Start/F3“ ausgeführt.

 

 

 

zurück

 

 

Kamera-Offset

Wenn mit einer Kamera gearbeitet wird, kann hier für XY ein Offset-Wert vorgegeben werden, falls die Kameralinse außermittig zum Fräser montiert ist (ähnlich dem Offset-Versatz für einen Meßkopf).

Um den Versatz zu ermitteln folgendermaßen vorgehen:

  1. Mit dem Fräser ein Kreuz ankratzen (ein Bohrloch würde eventuell auch reichen) und genau auf dem Schnittpunkt (oder Bohrloch) XY abnullen.
  2. Die gewünschte Z-Höhe festlegen/anfahren und mit „Set“ abspeichern.
  3. Jetzt mit dem Fadenkreuz der Kamerasoftware genau auf den angekratzten Schnittpunkt fahren und den „Set“ Button für X bzw. Y betätigen. Der Versatz wird in die Dro’s übernommen und bei eingeschaltetem Offset und normalen abnullen jeweils verrechnet, so das der tatsächliche Nullpunkt dann wieder zum Fräserzentrum passt.

 

Die Z-Achse fährt nach Aktivierung des Kamera-Offsets automatisch auf die gespeicherte Position und beim ausschalten wieder auf sicher Z-Position, sofern „Auto-Z“ und „Auto Safe-Z“ (Einrichten-Seite) eingeschaltet ist. Eine immer gleiche Z-Höhe ist in sofern wichtig, wenn die Kameralinse nicht 100% Lotrecht steht und sich durch verschiedene Meßhöhen Abweichungen ergeben (Parallaxenfehler).

Alternative kann die Z-Meßposition auch mit dem Button „Kamera Meßpos. Z“ (Strg+F5) angefahren werden.

 

Der Button „Auto Ein“ (Einrichten-Seite) bewirkt ein automatisches Einschalten des Kamera-Offsets bei Aufruf des Videofensters und ein Ausschalten beim Schließen des Fensters über die „Vid. Ein/Aus –Buttons im Screen.

 

Mit dem Button „Vers. Null-XY“ (Shift+F4) verfahren die XY-Achsen um den gespeicherten Kamera-Offset-Wert in Relation zum XY-Nullpunkt. So läßt sich das Video-Fadenkreuz mit einem Klick/Hotkey über dem XY-Nullpunkt positionieren. Der tatsächliche Nullpunkt kann, wie gewohnt, mit F4 angefahren werden. Ein Versatz wird nur gefahren, wenn der Kamera-Offset eingeschaltet ist.

 

Mit den Buttons „Vers. aktuell“ + „Vers. Zur.“ kann der vermessene Versatz an beliebiger Stelle vor und zurück verfahren werden. Es wird ab jeweils der Stelle verfahren, wo sich XY gerade befindet, also DIREKT.

 

Zur visuellen Kontrolle wird der XY-Null Button gelb und links im Anzeigefeld eine Blinkschrift „Kamera-Offset“ eingeblendet.

Der Kamera-Offset lässt sich ebenfalls über Mausklick in diesem Feld ein- und ausschalten.

 

Die Offsetkorrektur kann beliebig ein oder ausgeschaltet werden, die einmal gemessenen Werte bleiben natürlich erhalten, solange bis ein neuer Versatz vermessen wird.

 

Natürlich kann man auch hier, wie in fast jeder Anzeige, die Werte auch manuell eintragen. Dies dürfte aber in den wenigsten Fällen von nutzen sein. Aber jeder frei nach Gusto.

 

Mit den Buttons „Vid. Ein/Aus“ kann man den Videobildschirm ein- und ausschalten. Für das „Dietz-Plugin“ ist dazu im Config-Menu des Plugins die Macrosteuerung zu aktivieren und für Kamera EIN/AUS die entsprechende LED-Nummer einzutragen. Weiterhin ist die LED-Nummer auf der Video-Offset-Seite einzugeben. Vorzugsweise sollten hier die Nummern für EIN „1201“ und für AUS „1202“ einzutragen.

 

Bei eingeschaltetem Videofenster wird der Kantentaster automatisch zum Videozentrierwerkzeug, wenn die Funktion mit dem Button „Video Zentrieren“ aktiviert ist.

 

Sollte das „Dietz’che“Videofenster nicht auf ein Ausschalten reagieren, dann bringt meist eine Erhöhung der Abtastrate eine Lösung. Generell ist das Videofenster bei hoher Abtastrate relativ leistungsfressend und leistungsschwache Rechner haben dann ihre Probleme mit der Echtzeitanwendung.

 

zurück

 

 

M0-Button

Möchte man im G-Code den Befehl „M0“ verwenden, so muß dies mit dem Button „M0“ eingeschaltet werden, weil sonst nur jeder zweite M0-Befehl erkannt wird.

Bei aktivem „M0“ stehen die Automatikfahrten (siehe Einstellungs-Seite) nicht mehr zur Verfügung.

 

 

zurück

 

 

 

Smooth-Stepper-Button

Eine Aktivierung bewirkt eine Korrektur verschiedener Funktionen, welche sonst mit dem SmoothStepper Probleme verursachen können. Ein Beispiel wäre, das bei einer Koordinatendrehung der SmoothStepper bei einem G31-Befehl permanent XY auf Null fahren will oder keine kombinierte Ref-Fahrt ausführen kann. Durch die Aktivierung des Buttons wird dies umgangen, bzw. die Scripts für den SmoothStepper so ausgeführt, das dieser auch Kölsch versteht.;-)

 

 

zurück

 

 

Warm Up

Im WarmUp werden die Achsen XYZ kontinuierlich im Bereich der angegebenen Werte in einer Helixform bewegt, solange bis die eingegebene Zeitvorgabe abgelaufen ist. Wenn der Button“Helix um Zentrum XYZ bew.“ aktiviert ist, wird das XYZ-Zentrum der Helix automatisch auf die eingetragenen Software-Limits (Tisch) gelegt.

Mit dem Button „Ende nach Schleife“ wird die Helixschleife zu Ende gefahren und dann gestoppt, mit „Pause/F2“ wird so schnell wie möglich angehalten. Die Restlichen Werte dürften soweit selbsterklärend sein.

 

Bei „Ø“ den gewünschten Durchmesser der Helix und bei „Z“ die gewünschte Helixhöhe eintragen. Für die Zeitvorgabe die gewünschte Zeit in Minuten eingeben.

 

Hat man die Werte erst einmal passend eingestellt, kann die WarmUp-Fahrt per Hotkey von jeder beliebigen Seite gestartet und gestoppt werden.

 

 

zurück